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Furcht - Angst und was in uns passiert

  • 8. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit
Bildausschnitt - Theaterhaus Stuttgart - Ausstellung vor einigen Jahren
Bildausschnitt - Theaterhaus Stuttgart - Ausstellung vor einigen Jahren

Teil II

Angst haben ist anders als zu bemerken, dass das stark beschützende Gefühl sich zu Wort meldet. In Teil II geht es darum den Unterschied zwischen Furcht und Angst kennenzulernen und in groben Zügen zu verstehen, was in uns passiert. Natürlich gibt es auch hilfreiche Anregungen für die ersten Schritte in der Auseinandersetzung mit der eigenen Angst.


Furcht: erleben wir unmittelbar. Wir sind in Alarmbereitschaft! Es handelt sich um eine konkrete Situation, die verlangt, dass wir direkt handeln. In uns springt das Flucht - Kampf Reaktionsmuster an. Dieser Automatismus ermöglicht uns auch, dass wir unmittelbar und ohne lange nachzudenken, handlungsfähig sind. Furcht dient der Lebenssicherung. Furcht ist oft kurzzeitig und funktional.


Angst: hingegen ist diffus, oft zukunftsgerichtet, nicht so recht greifbar, beängstigend, lässt uns nicht los und in uns entstehen ganze Szenarien des vermutlich wird und dann..... Es fehlt eine erkennbare Ursache, wir stecken viel mehr in einer diffusen Erwartung nahender Gefahren fest.


Die Angst dominiert dein Leben, führt dazu, dass du dich mehr und mehr zurückziehst von der Freude, dem Erleben, von sozialen Kontakten, lieber zu Hause bleibst, weil wahrscheinlich etwas ganz Schlimmes passieren wird, dann handelt es sich vermutlich um eine Angststörung. Angst ist, wenn wir in ständiger Erwartung sind, dass etwas Schlimmes geschieht.


Was in uns passiert: Dein System reagiert als ob! Diese Aussage lässt sich für alle Arten von Angst treffen. Dann hört es aber mit der Verallgemeinerung schon auf, denn wie so oft ist es komplex. Die Art und Weise wie ein individuelles System reagiert ist sehr unterschiedlich und abhängig von verschiedenen Faktoren.

Im Regulationssystem herrscht höchste Alarmstufe. Bei den Emoticons-Schaltkreisen brennen die Sicherungen durch, Alarmsignale werden wahllos ausgesendet. Diese erlebst du dann körperlich mit z.B. Herzrasen, schweißnasse Hände, Herzrasen etc. unter Umständen weitet es sich bis zur Panikattacke aus.


Die folgenden Anregungen wollen dir Hilfestellung geben.


Was die Forschung bereits herausgefunden hat:

  • zu wenig und schlechter Schlaf sind Angst fördernd

  • zu viel Zucker, Koffein und Drogen können Ängste begünstigen

  • Schlechte Essgewohnheiten

  • Chronischer Schmerz wird mit Angst in Verbindung gebracht

  • Es gibt auch eine genetische Disposition, die Beunruhigung und Sorge verstärkt auftreten lässt


1. Schritt: Prüfe, was von den oben aufgezählten Punkten für dich zutrifft und überlege dir, was du jetzt ändern willst.

  1. Stell dir vor, wie dein Leben aussieht, wenn du frei von Angst bist: Groß und in Farbe, in Einzelteilen und mit einer bunten Palette an Empfindungen, die dann möglich sind

  2. Finde Unterstützung, du bist nicht allein mit deiner Angst.


AUCH DU KANNST DEINE ANGST ÜBERWINDEN






 
 
 

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